RuhrpottHipHop.com presents:
Der Flyer-html-Code für euer Myspace-Profil, Bulletin, etc. :
ME2LER & MIGHTY KOMA „WAS LOS IST“
DJ Cutoon „Plan H“ Releaseparty: Rheza / Bülent (2Seiten) Auftritt:
Too Strong – 1. (offizieller) Liveauftritt nach 4 Jahren (in Duisburg / Hundertmeister) :
Angekündigt 2007 : Adi Hustler & JottZett – VonAbisZ Mixtape
Angekündigt 2007 : Aphroe „Kavaliersdelikt“ LP
Angekündigt 2007 : Rheza „MarkinSociety#1“ LP
Angekündigt 2007 : CHS & Rheza LP
Angekündigt 2007 : KO-Rap LP
Angekündigt 2007 : Jaymodelik „Resurrection Ruhrpott“ Mixtape
Angekündigt 2007 : Kotlaroc „Viel zu lang“ LP
Angekündigt 2007 : Black Market, tba EP
Angekündigt 2007 : Black Market „Evolution“ LP
Angekündigt 2007 : Brainchild, tba Vinyl, Maxi
Angekündigt 2007 : Philmriz „Nonplusultra“
Angekündigt 2007 : RKN & Mainevent Streetalbum
Angekündigt 2007 : Smalltalk & Philmriz „Tagteam no.1“ Album
Angekündigt 2007 : Illegaler Output „Labelsampler“
Angekündigt 2007 : G-nius „Von A bis Z“ LP
Angekündigt 2007 : G-nius – Gelegenheit macht Liebe“ EP
Angekündigt April 2007 : Hausenhausen „Feddichgemacht“ LP
Angekündigt April 2007 : Subversiv „Aus dem Nichts“ LP
Angekündigt April 2007 : Brenna und Desasta „Der Pott is Back“ LP
Angekündigt März 2007 : „Ruhrpott Untergrund Netzwerk“ Sampler
Angekündigt 01.05.2007 : AtomOne „Masterpiece“ LP
Angekündigt 13.04.2007 : Ercandize „Verbrannte Erde“ LP – Optik
Angekündigt 01.04.2007 : Doze „Dozewriter“ LP
26.01.2007 : Brainchild „Brainstorming“ LP
26.01.2007 : Favorite „Harlekin“ LP
08.12.2006: Donato & Inferno 79 „Mond-Licht-Schatten“- Kopfhörer Rec.
08.12.2006: Stathi „Rauch in der Lunge“ Album
01.12.2006: G-nius & Cizero „Bis das der Ton uns scheidet“ EP
08.11.2006: DJ Cutoon „Plan H“ Mix-CD
23.10.2006: Inferno79 „Asphalt Mixtape – forgotten tracks“ – RuhrpottHipHop.com
06.10.2006: Fard „Blut Schweiß Tränen und Triumphe“
August 2006: Snaga und Pillath „Eine Frage der Ehre“ Mixtape
13.07.2006: Rheinische Strasse „Spiegelbilder“ – Affensohn Produktion
01.07.2006 „I Love Rap!“ Sampler, Affensohn Produktion
06.06.2006 : Matiz „Matiz EP“
13.04.2006: Ercandize „La Haine“ CD – Optik Rec.
07.12.2005: Favorite & Jason „Rappen kann tödlich sein“ LP – Selfmade Rec
09.11.2005: SirRound „Nichdattedichdavatus“ LP
28.10.2005: Terence Chill „Der Antiheld“ LP – Bunkerwelt
25.07.2005: Too Strong „Dreamachine“ CD/LP – the a label
11.07.2005: Too Strong „Purer Rap“ 12″ – the a label
30.05.2005: Galla „Swing Kid“ CD – LaCosaMia Rec.
04.04.2005: Inferno79 „Stimme der Stadt“ – Strong Island
04.04.2005: Sampler „Schwarzes Gold“ – Selfmade Rec.
Februar 2005: Chilli Chilli Wa Productions „Bunker Edition vol.1“ Sampler
Februar 2005: Snaga und Pillath „Die linke und die rechte Hand Gottes“ Mixtape
2005: Donato „Damals wie heute“ LP
März 2004: Poedra „Aktion Schwarzer Vogel“ Album
März 2004: Snaga „Snaga fickt Deutschland “ Mixtape
Januar 2004: Pillath & Knight „Unsigned“
11.11.2003: Pahel „Natur des Menschen“ CD/LP
03.11.2003: Creutzfeld & Jakob „Heut Nacht“ Maxi – Universal
27.10.2003: Creutzfeld & Jakob „Zwei mann gegen den Rest“ – Universal
05.05.2003: MC Spontan „Greatest Hits 2000 – 2003“ Headrush
11.04.2003 : Terence Chill feat. Lak Spencer „Einstiegsdroge“ 12″ – Bunkerwelt Rec.
2002: Dike „Feuer zieht mit mir / 5 gegen 1″ 12“ – Deck8
2001: RAG „P.O.T.T.E.N.T.I.A.L.:“ CD/LP – PDNTDR Rec. / Motor Rec.
2001: RAG „Ragtime / Metropolis 2001“ feat. C&J, ABS, OnAnOn, Backdraft, Chris Krass, Dike & Doze – PDNTDR / Motor Music
2001: Pottpoeten „Egal wie weit / Passion fusioniert“ 12″ – Flavamatic – Zomba
2001: Too Strong „Ich Wollte Doch Nur Beats Machen / Guestlist – feat. Ohne Gleichen 12“ Vinyl-Maxi – Virgin
2001: Too Strong „Royal TS“ – DJ-Instrumentals Doppel-Vinyl-LP – Virgin
2001: Too Strong „Royal TS“ CD / Doppel-Vinyl-LP – Virgin
2001: Too Strong „Keine Faulen Tricks / Blaulicht – featuring OnAnOn“ 12″ Vinyl-Maxi – Virgin
2001: RAG „Pro&Contra ft. Profan78 / Prahlen nach Zahlen“ 12″ – PDNTDR
2001: 2Seiten „Command & Conquer / Durchblick“ 12″ – Homerecordings
29.01.2001: ABS „Kinderspiel (leichter getan als gesagt…)“ LP/CD, Full Scale Entertainment / BMG
10.04.01: Creutzfeld & Jakob „Anfangsstadium“ 12″ PDNTDR
2000: A.K.O. „Intensiv“ – Chincilla Rec.
20.11.2000: ABS “ Weisst Du..? / Denk Weise“ 12″/Maxi-CD, Uprock / Full Scale Entertainment / BMG
2000: Too Strong „Vollblut Royal“ 12″ Vinyl-Maxi – Promo-Vinyl – Virgin
15.05.2000: ABS „Mathematik / Klarkomm“ 12″ Vinyl / Maxi-CD
2000: RAG / Roey Marquis II. „Eiszeit“ 12″ – Full Scale Entertainment / BMG
2000: Funky Chris „Kopf oder Zahl / Im Licht der L.e.d´s“
feat. Creutzfeld & Jacob, Backdraft, Pure Doze, Ohne Gleichen 12″ Vinyl-Maxi – Uprock Records
2000: RAG „Nix is“ 12″ – PDNTDR /Motor Music
09.10.2000: Creutzfeld & Jakob „Gottes Werk und Creutzfeld’s Beitrag“ CD/LP – PDNTDR, Universal (angebl. verkaufte 45.000 Stück)
2000: Creutzfeld & Jakob „Fehdehandschuh“ 12″ PDNTDR
Dez. 1999 : Duisburger Komplex „Kommt in die Pötte“ Sampler
1999: Sampler „Rhein-Ruhr Pakt II“ – Michelmann Records
1999: ABS & Filo Joes „Focus/Low Budget“ Remix 12″ von Roey Marquis II.
1999: ABS „08/15 / Focus“ 12″, Uprock
1999: Filo Joes „Low Budget / Trashtalk“, produziert von Funky Chris – Uprock Rec.
1999: Too Strong „Too Strong Meets Business“ CD / 12″ Vinyl-Doppel-LP – CD nur als Promo – Virgin
1999: Too Strong „Die Drei Vonne Funkstelle“ – DJ-Instrumentals Doppel-Vinyl-LP – Virgin
1999: Too Strong „Die Drei Vonne Funkstelle“ CD / Doppel-Vinyl-LP – Virgin
1999: Sampler „Rhein-Ruhr Pakt I“ – Michelmann Records
1999: Dike „Ein Tag so schön wie heute / Bei meinem Bart feat. On And On“ 12″/CD – Deck 8
1998: Creutzfeld & Jakob „Partner 1+2″ 12“ – PDNTDR / EFA
1998: RAG „Unter Tage“ CD/LP – PDNTDR Rec. / EFA
1998: RAG „Unter Tage (Kollabo-RMX) / Kreutzwortfeuer“ 12″ – PDNTDR Rec. / EFA
1998: Too Strong „Lyrisches Kungs-Fu / Meine Melodie“ 12″ Vinyl-Maxi – Too Strong Records
1998: Rough D. „Elektroklänge“ 12″ Vinyl-Maxi – Subkrauts Records
1998: Dike „Pottpüree“ LP/CD – Deck 8
1998: Dike „Mit dem Kopf unterwegs / S-Bahn Fahn“ 12″ / Maxi CD – Deck 8
1998: Ohne Gleichen „Technik & Stil / Ruhrtkultur ft. Pure Doze“ 12″ – Uprock
1998: Filo Joes, Too Strong, Timma & Profan78 Track auf Roey Marquis II „First there was the word“ EP – Uprock Rec.
1998: Pure Doze „Ich hau‘ auffe Kacke“ 12″ Vinyl-Maxi – Uprock Records
1998: Pure Doze „Overdoze“ CD / Doppel-Vinyl-LP – Uprock Records
1997: Der Lange „Der Weg nach oben“ 12″ Vinyl-Maxi – Tribehaus/Community Rec.
1997: Der Lange & Funky Chris „The Real Deal“ CD / Doppel-Vinyl-LP – Tribehaus/Community Rec.
1996: Too Strong „Silorin“ CD / 12″ Vinyl-Maxi – Tribehaus/Community Rec.
1996: Too Strong „InterCityFunk“ CD / Doppel-Viny-LP – Tribehaus/Community Rec.
1994: Too Strong „Lügen bis zum Abwinken / Rabenschwarze Nacht“ 12″ Vinyl-Split-Maxi – Tribehaus/Community Rec.
1994: Too Strong „Greatest Hits“ CD / Doppel-Vinyl-LP – Tribehaus/Community Rec.
1994: Nu Attempt „Do-City calling“ Produziert von Funky Chris, Vocals von Jings, limitiert auf 500 Vinyl
1993: Too Strong „Rabenschwarze Nacht“ CD / 12″ Vinyl (die ersten 500 in grünem Vinyl) – Tribehaus/Community Rec.
Wir haben was vergessen?! info@ruhrpotthiphop.com
In Köln ist in der Regel relativ viel los. Unter anderem ist dort auch eins der zwei deutschen Chapter der Zulu Nation ansässig, die dann und wann sehr geile Jams veranstallten. Zu deren allgem. Meetings ist übrigens jeder herzlich eingeladen. Diese finden in der Regel am ersten Sonntag im Monat statt. Infos: www.zulufamily.de
Music Stores :
Zum einen ist natürlich Groove Attack hier ansässig, die vielen überregional nur als Vertrieb/Label bekannt sind. Den Store findet ihr auf der Maastrichter Strasse 49 in 50672 Cologne; Infos unter 0221-5220-37 Fax -39 ; shop@grooveattack.com
Zum anderen natürlich Da Source, den’s so seit ca. 96 (?) gibt. Clemensstr. 37 in 50676 Köln. www.dasource.de
Der MZEE Streetstore in der Nähe von Groove Attack auf der Neuen Maastrichter Str. 11 ist leider Anfang ’02 geschlossen worden.
Als letzten wichtigen Laden muß noch der Music Store an der Budengasse am Dom erwähnt werden. Dort gibts eine extrem große Auswahl an Equipment zu ganz korrekten Preisen. Natürlich gibt’s den auch im Netz : www.musicstorekoeln.de
Fashion Stores :
Der bekannteste Laden -der einzigste X-Large (mehr oder eher weniger Beastie Boys Label) Shop in Europa- wurde leider geschlossen. Er war mal direkt gegenüber vom Groove Attack.
Eine Auswahl an guten Klamotten findet Ihr im Made in am Rudolfplatz oder im Vibes Store auf der Ehrenstr. 66-68
History : Bereits seit 1988 ist die Black-Beat-Night ein Begriff für viele Leute im Umkreis. Damals fanden die ersten Partys noch im kleinen Keller am Haverkamp statt. Neben der Black-Beat Night waren auch Fu-ManChu´s N.Y. HipHop Partys im Odeon gutbesuchte Highlights.
Der erste reine HipHop Store war in Münster der 8-Ball Recordstore, der früher im Keller vom Kingpin Klamottenstore zu finden war. Heute findet Ihr den Laden direkt im hinteren Bereich von Green Hell am Hbf – neben der Tanke auf der Von-Steuben-Str. 17 in 48143 Münster. Wo Ihr hinter der Ladentheke dann entweder Renato (MC Reno) oder Gerrit (DJ Genos) antreffen werdet.
Öffnungszeiten sind Mo. bis Fr. 14-19 Uhr & Sa.11-14 Uhr
Tel: 0251-4828234 ; Fax: 0251-47716 ; 8ball@greenhell.de ; www.8-ball-records.de – Als Label hat übrigens 8-Ball Records die erste 12″ von Luke & Swift , als eine der bekanntesten lokalen Platten, released. ACHTUNG: SIND ANSCHEINEND PLEITE GEGANGEN! Schaut mal bei King Music auffer Hammerstr. vorbei.
Dockland : Freitags finden am Hafenweg 17 in 48155 Münster immer mittelmäßig bis schlecht besuchte Black Music und HipHop Partys statt. Allerdings sind halt auch öfters dicke Konzerte mit Amis wie die Roots, Common, Gangstarr/DAS EFX, Jeru, usw.. Allerdings gab es in der Vergangenheit auch einige Pannen wie z.B. der angekündigte Wu-Tang Clan ’95, bei dem nur ein stockbesoffener Dirty die Bühne betrat, was jetzt aber nicht unbedingt den Veranstaltern in die Schuhe zu schieben ist. Man muß aber trotzdem mit einer schlechten Klimaanlage und teureren Bier rechnen. Eintritt ist Freitags bei den Partys 4 oder 5 Euro (manchmal auch Frei) und bei den (Ami-) Konzerten: bis zu 15 Euro. Infos gibts unter 0251-60301 bzw. www.dockland.de
ACHTUNG!! Das Dockland macht Juli/August für 1 Jahr wegen kompletten Neubau bis 2003 zu!
Für alle Skater ist natürlich auch Titus ein wichtiger Name, auch wenn das Monster-Mastership jetzt extern von Münster ist. Denn Titusshop findet Ihr auf der Königsstraße 32-33 in 48143 Münster, direkt im alten Apollo Theater. Infos (Titus Laden) unter 0251 / 144 990 oder www.titus.de. Den Skaters Palace, wo neben Skatehalle und auch öfter nette Events (Palace Lounge) sind, findet Ihr auf dem Dahlweg 126 Infos unter 0251 / 700 455 oder www.skaters-palace.de
Im Apollo Theater in der Innenstadt findet Ihr dann natürlich auch noch den Frontline Store (Klamotten) und OBEN den King Musik Plattenladen (vom Marco, früher 8-Ball). Phone 0251 / 4909779 ; info@kingmusic.de bzw. www.kingmusic.de
Als kl. Gegenstück zum Apollo, mit einer wieder etwas HipHop lastigeren Markenauswahl, gibt es den Que-Pasa bzw. seine zweitfiliale Que-Pasa 2 & der Ladie-Store. Adressen weiß ich jetzt grade nicht – durchfragen.. Phone : 0251 / 1449396
Noch relativ neu im Program (ist wohl auch schon wieder dicht gemacht worden?!)!! der Supreme Laden auf der Achtermannstr. 29 in 48143 Münster, fast direkt hinter’m Bahnhof. Dort findet Ihr Brands wie z.B Wu-Wear, Rogga Wear, etc. aber auch Platten, Dosen und Zubehör.
Info: 0251 / 899929-9 bzw. Fax -8.
Für Musicequipment gibt es eigendlich nur eine große Adresse, und zwar den Elevator Shop auf der Hafenstr 64 in 48153 Münster; Infos unter 0251 / 6099371 oder www.elevator.de
Für alle Writer ist natürlich die Haverkamp Hall Of Fame rel. einfach hinter der Halle Münsterland zu finden, intressant. Genaue Beschreibung kommt die Tage mal.
Radio : Pure Beats auf Radio AM ist Münster´s No. 1 HipHop-Radio-Show und geht jeden 1. Donnerstag im Monat ab 19:04 Uhr auf der Frequenz: 95,4 Mhz, Kabel: 91,2 (nur im Münsterland zu emfangen) über den Äther. www.purebeats.de
Weitere Links: www.hiphoptriangle.de / www.muenster-style.de
Nen Mag gibts auch mittlererweile: www.delicious-mag.de
Hier findet Ihr momentan drei intressante Artikel aus drei verschiedenen Jahren über die lokale Szene:
1997 : Tageszeitung-Ruhr : Dortmunder Untergrund
1998 : Der Spiegel : Ruhrpott AG – „Unter Tage“
2000 : Tageszeitung-Ruhr : MC-Fight im Hiphop-Pott
Natürlich ist dieses Archiv keinesfalls vollständig. Wir legen allerdings auch nur bedingt wert hierauf, da die meisten Artikel und Berichte auch nichts wirklich hergeben. Wenn jemand noch was findet, kann er uns aber natürlich mal konnekten.
Die Tageszeitung-Ruhr schrieb 1997 :
Dortmunder Untergrund
Purer originaler HipHop
Der Wolf oder Tic Tac Toe haben HipHop aus Dortmund in die Charts gebracht. Aber jenseits dieses kommerziell erfolgreichen Mainstreams existiert seit Jahren eine äußerst aktive Untergrundszene. Der Lange repräsentiert diesen puren originalen HipHop. Als Rapper, Sprayer, T-Shirt-Designer und Ladenmitbesitzer ist er sozusagen Untergrund in Person, handmade bzw. mundmade aus Dortmund, d e r bundesdeutschen Graffitihochburg.
Als Lars Gurofski kennen ihn nur seine Eltern, als Rapper und Frontmann der Gruppe Too Strong, dem Aushängeschild der Dortmunder HipHop-Szene, ist Der Lange inzwischen bundesweit bekannt. Er hat jene ominöse Silo-Nation mitbegründet, in der sich die Sprüher, Breaker , DJs und Rapper der Dortmunder HipHop-Szene locker zusammengeschlossen haben. „Das Silo steht als Symbol für große Aufnahmebereitschaft und Speicherkapazität“, sagt der Dortmunder. Mit seinen Graffiti hat er das Stadtbild bunter und Polizei und Hausbesitzer blasser gemacht.
„Ohne die Typen, die jede Nacht rausgehen und trotz Polizeiverfolgung überall ihren Namen draufschreiben, würde es die HipHop-Szene nicht geben.“ Dem Langen geht es um Respekt, Wahrheit und Glaubwürdigkeit. „Du machst nur die Sachen, mit denen du dich auch identifizieren kannst.“
Für ihn ist HipHop immer Untergrund und nicht Geldverdienen und lustige Sprüche klopfen. Der Wolf, Die Fantastischen Vier oder Tic Tac Toe sind für ihn weichgespülte Produkte der Musikindustrie, die nicht HipHop sondern höchstens trendy PopRap produzieren.
Auf seinem Soloalbum „The Real Deal“ gibt der 25jährige großmäulig vor, was korrekt ist. Knallhart rapt er in deutsch und englisch über B-Boys, „zugebombte“ Züge, Freestyle und natürlich auch Dortmund und die Silo-Nation. „Ich erzähle das, was ich in den letzten Jahren selbst erlebt habe. Mir geht es um die Geschichte und die realen Hintergründe der Hip-Hop-Kultur.“ Roughe Rhythmen und funkige Beats treffen dabei auf eingängige Melodien und atmosphärische Samples. Ein swingender Kontrabass, Piano-Klonks oder eindringliches Cellospiel machen dieses „Oral History“- Werk auch musikalisch interessant.
Jetzt hat Der Lange mit drei anderen Kollegen einen eigenen Laden eröffnet. Der Uprock-HipHop-Store an der Bornstraße 10 soll „Homebase für die Szene“ sein. Hier gibt es fette Beats auf Vinyl oder Tape, angesagte Szene-Klamotten oder exklusive Graffiti-Magazine. Farbdosen werden nach der Devise „Sprayen und Sparen“ fast zum Einkaufspreis angeboten.
Andererseits wollen Der Lange und die anderen sich hier auch ihre eigenen Arbeitsplätze aufbauen. Im Keller werden per Mail-Order Underground-Platten und T-Shirts versandt. Unter dem Label „Stick Up Kids“ entwirft der Lange gemeinsam mit Can 2 eigene Klamotten. Graffitimotive bilden die Grundlage für die T-Shirt- und Kaputzen-puli-Kollektion.
„Ich will möglichst viele Kollegen mitreinziehen, die arbeitslos sind. Wir wollen mit den Sachen, die uns Spaß machen und die wir gut finden, auch Geld verdienen“, beschreibt Der Lange seine Kombination von Untergrund und Marktwirtschaft. Er hat nach Realschulabschluß und abgebrochener Metzgerlehre selbst jahrelang auf der Straße gelebt. Mit dem Erlös aus Plattenverkäufen und den vielen Konzerten an jedem Wochenende hat er sich über Wasser gehalten. Mittlerweile klopfen bei ihm die ersten Majorlabels an. Aber Der Lange bleibt mit beiden Füßen fest auf dem Boden bzw. im Untergrund: „Uprock“ soll zwar abgehen, „aber die Hip-Hop-Kids haben wirklich nicht viel Kohle und wir wollen denen hier nicht das Geld aus der Tasche ziehen.“
Roland Kentrup
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Der Spiegel schrieb 05. November 1998 eine „CD-KRITIK“:
Ruhrpott AG – „Unter Tage“
Von Fiete Stegers (www.netzjournalismus.de)
Im Ruhrgebiet ist der Strukturwandel in vollem Gange. Auch musikalisch: Der Pott kocht – und immer mehr HipHopper mischen mit. Neueste Seilschaft auf dem Weg nach oben: RAG.
Bei der Jam-Session im Freizeitzentrum West am beschaulichen Rand der Dortmunder Innenstadt stehen sie alle früher oder später mal auf der Bühne, peinliche Vorstadttrapper in aufknöpfbaren Trainingshosen und die MCs von morgen. Der Wolf ist öfter da, und Dike hat man auch gesichtet. Dikes erstes Album hat Label-Kollege Lee Buddah produziert. Für Lee Buddah hat DJ Chris an den Reglern gedreht. Der kommt wie „der Lange“ von den Szene-Heroen „Too Strong“, und jetzt haben beide auf dem Album der „Ruhrpott AG“ mitgemischt. Im Jahr eins nach der Krupp/Hoesch-Ehe haben auch Bands fusioniert. Hinter der RAG verbergen sich „Filo Jones“ und „RAID“. Beide Bands, Anfang der Neunziger entstanden, können auf ein paar Veröffentlichungen auf Samplern und Gastauftritte zurückblicken. Ein Album gibt es erst jetzt. „Unter Tage“ heißt das Debüt der vier Ruhrgebietler, und entsprechend düster klingt es auch. Das ist das Konzept: Sie verstehen sich als „gesundes Gegengewicht zu eindimensionalem Party-HipHop“.
Statt dessen graben sie an den HipHop-Wurzeln und fördern langsame Beats zutage. Darüber legen sich sparsame Melodien, eine sanfte Trompete, eine Mexiko-Gitarre oder ein Sample, nicht eintönig, aber eingängig. Zusammengeschweißt werden die Stücke durch den gleichmäßigen Reimfluß der Rapper Pahel, Galla und Aphroe.
Auch bei der unvermeidlichen Schelte für unfähige Kollegen gehen sie mit Witz statt Kraftausdrücken ans Werk: „Du fidelst nur in Castrop“. Meist aber betätigen sich die Reimsprecher als selbsternannte „Geburtshelfer sinngeschwängerter Passagen“. Der cannabishaltige „Westwind“ kommt eindeutig aus Holland und bringt den „Hanfstern Galactica“ mit. „Kopf Stein Pflaster“ erzählt von der Ochsentour durch Mini-Clubs und anderen Härten des Bandlebens. Ganz klar ist der Inhalt der Texte aber nie: Durch die Vorliebe der Beat-Arbeiter für unvollendete Sätze und abrupt in Wortspielen mündende Argumentationslinien werden die Texte zu Synthesen aus expressionistischen Hör-Bildern und albernen Fundstücken der Pop-Kultur.
Der Witz der RAG ist es auch, der sie trotz aller Melancholie vom aggressiven Sprechgesang eines sich im Weltschmerz wälzenden Moses Pelham unterscheidet. „Unter Tage“ ist der Soundtrack für gepflegte Melancholie mit genügend Gelegenheiten zum Ausbrechen. Für die Ruhrpott AG selbst ist das Album Werkschau und Vergangenheitsbewältigung, aber auch die Basis, von der die RAG-Mitglieder, einzeln und gemeinsam, neue Sounds zutage fördern wollen.
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Die Tageszeitung-Ruhr schrieb am 23.11.2000 :
MC-Fight im Hiphop-Pott
Die Hiphop-Szene im Ruhrgebiet ist schon länger in Aufruhr. Nun hat sich der Pott endgültig als eigene Trademark des Sprechgesangs etabliert – urheberrechtlich geschützt, versteht sich
von MARCEL SETTNER
Im Hip Hop gilt das Recht des Stärkeren: des stärkeren Reims, des fetteren beats. Das sind die Mittel, mit denen jede Gruppe kämpft. Die Szene besteht aus Einzelkämpfern, die sich als Mitstreiter nur diejenigen aussuchen, die ähnliche styles im Hip Hop prägen. Bei Jams, wie in der Oberhausener Turbinenhalle, finden sich aber inzwischen die einzelnen Gruppen des Reviers unter dem Ruhrpott-Banner zusammen. Sie bilden keine einheitliche Szene, aber ihr Lebensgefühl bringt sie zusammen. Das ist demnächst auch live im Ruhrpott zu erleben: Creutzfeld&Jakob und Dike sind beim Hip-Hop Jam 2000 am 29.11. im Soundgarden Dortmund dabei. RAG geben ihr letztes Konzert dieses Jahr am 8.12 im Jugendzentrum Hombruch, Kieferstrasse 32, dort, wo alles begann: in Dortmund.
Hier formierten sich Anfang der Neunziger Too Strong. Die old school Tradition des ursprünglichen Hip-Hop gibt bei ihnen den Ton an. Mit Schallplattenspieler und Mikro geben sich die Pioniere im Tagebau des Ruhr Hip Hop puritanisch. Mit ihrem Pionierstatus halten sie in ihren Texten keinesfalls hinter den Berg: „Viele Neider vergessen, wir waren in Dortmund die Ersten.“ Ihre Reime sind zumeist battle-rhymes, die dem freestyle entstammen. Freestyle, ein weiterer wesentlicher Aspekt des old school, meint den spontan improvisierten Sprechgesang, mit dem sich verschiedene MCs bekämpfen. Es handelt sich um sprachlichen Fechtkampf: je verdrehter und unkonventioneller das Wortspiel, je schneller und rhythmisch komplizierter vorgetragen, desto besser.
Dortmund ist die Schaltstelle des Revier-Sprechgesangs. Hier residiert Die 4Ma, die das Management für Too Strong, für Dike, Koma Mobb, ABS und den Wolf besorgt. Damit hat sie old school Protagonisten und Partyrap a la „Gibts doch gar nicht“ (Der Wolf) unter einem Dach. Passen düstere beats und kämpferische Reime neben popartige Erzählungen aus dem Teenieleben? Schnitzel Hoffmann, Manager bei der 4Ma: „Anfang der Neunziger war die Szene ziemlich gespalten. Komischerweise verhinderten die ewigen Streiterein aber nicht, daß schließlich sowohl Too Strong als auch Der Wolf bei uns unter Vertrag standen. Im letzten Jahr waren sie sogar zusammen auf der Bühne.“ Die Szene bleibt dennoch gespalten. Gerade am Wolf scheiden sich die Geister. Dieser nimmt´s gelassen. Ob Hip oder Hop, er nennt seine Musik Smartcore und gehört kommerziell weiterhin zu den erfolgreichsten.
Der Rapper Dike aus Witten nimmt es mit dem Hip Hop Begriff auch nicht so genau. Er jongliere mit allen Synonymen. Nach 20 Jahren Ruhrpott könne ihn „kein Wasser mehr trüben“. Und so rappt er über beats, die hin und wieder auch nach Reggae klingen. Mit hypnotischer Stimme und sich schier endlos aneinanderreihenden Reimen erzählt er von der Fahrt in der S-Bahn, in der ein Alki ohne Vorwarnung seine Lebensgeschichte auspackt oder schlicht von der letzten Party. Koma Mobb rappen über die Mafiaconnection der Pizzerien oder die eigene Positionierung in der Szene. Mit Synthesizern gesättigt, klingt ihr Sound oft schwer nach den ’80ern und verschmäht auch keine Metallgitarren.
Zur Zeit übernehmen Creutzfeld&Jakob die Repräsentanz des Potts auf den Musikkanälen. Die Wittener waren zum ersten mal auf dem RAG Erstling „Unter Tage“ zu hören. Ihr erstes Album steht seit einem Monat in den Läden. Ihr Management läuft über das Label Put da needle to da records, das auch RAG betreut. Wie Uprock oder Community-Records aus Dortmund ist es ein kleines bis mittelständisches Label. Mammut Labels wie das von den Fantastischen Vier betriebene 4 Music in Stuttgart oder Eimsbusch in Hamburg gibt es im Revier nicht.
Obwohl nicht zwangsläufig mit Hip Hop verbunden, ist Hanf die Droge Nr.1 für die Rapper. Pot(t) ist nicht nur Standortbestimmung, sondern wird auch gern geraucht. Koma Mobb widmen dem Hanf ein Lied. Dike raucht wahrscheinlich nicht nur auf dem Plattencover. Und die „Westwinde“, die bei RAG wehen und den „Ultraschall“ sehen lassen, sind nicht die der Wettervorhersage.
Toughness, Ehrlichkeit der Straße, Seitenblicke ins kriminelle Milieu und ins soziale Abseits ziehen sich wie ein roter Faden durch die Texte. Es wird immer deutlich, welche Straßen gemeint sind. Ein guter Teil politisch korrekter Sozialromantik ist meistens mit in die Pottmischung hineingestreut. Ein deutlicher Unterschied zu den Produktionen aus Hamburg, die oft nur noch aus battle-rhymes bestehen, so daß „Hamburg City rules!“ oft nicht viel mehr als ein Schlachtruf bleibt.
Auch die Produktion der Platten zeigt den Unterschied. Während sie hoch im Norden die Studios oft mit glasklaren Höhen lasiert und mit Miami-Bass unterfüttert verlassen, will der Ruhrpottsound eher schmutzig und sperrig bleiben. Die Wurzeln liegen eben unter Tage.
Drei Fragen
Aphoe von RAG
Können Sie kurz Ihren Werdegang skizzieren?
Wir haben uns ’96 formiert. Unseren Erstling haben wir über ein Independent-Label 25.000 Mal verkauft. Das war der Startschuß. Wir haben dann das Video „Kopfsteinpflaster“, das auf den Musikkanälen lief, gedreht, obwohl es gar keine Singleauskopplung gab. Die Produktionskosten lagen bei 1000.- DM. Danach kamen die low-budget Videos wieder in Mode. Zur Zeit sind wir im Studio. „Pottential“ wird im Frühjahr 2001 rauskommen.
Wie wichtig ist für Sie der Ruhrpottbezug?
Es war uns wichtig, den Pott auf die HipHop-Landkarte zu setzen. Hier gibt es schon lange eine Szene, die ihre eigene Entwicklung gemacht hat. Wir wollen unser Lebensgefühl direkt und ehrlich ausdrücken – ganz pottmäßig, nicht zwanghaft witzig, um irgendeine Art von mass-appeal zu erreichen. Sprachverliebtheit kommt vor Selbstverliebtheit.
Eine Zeile für dieses Lebensgefühl.
„Laufen um unser Leben, / sprinten für das Rennen, / tauchen den Westen in Tinte, / wollen die Feder unsere Flinte nennen.“